Hochdruckreinigung – Graupflege

Hochdruckreinigung ist ein wirkungsvolles Verfahren und zugleich dasjenige, mit dem am häufigsten Schaden angerichtet wird. Zu hoher Druck trägt Betonoberflächen ab, spült Fugen aus und lässt Beläge nach der Reinigung schneller verschmutzen als vorher. Die Stemweder Service GmbH & Co. KG arbeitet in Deutschland materialgerecht statt maximal.

Der zweite Punkt, der in der Praxis oft übergangen wird, ist das Reinigungswasser. Bei der Reinigung befestigter Flächen darf belastetes Wasser nicht ungeklärt in die Kanalisation oder in ein Gewässer gelangen. Wir prüfen vor dem Einsatz die Entwässerungsführung und arbeiten dort, wo es erforderlich ist, mit Absaugung, Abschottung oder Vorabscheidung.

Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Angebot zur Hochdruckreinigung in Deutschland. Wir sehen uns Fläche und Entwässerung an und sagen Ihnen vorher, welches Ergebnis mit welchem Verfahren erreichbar ist.

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Hochdruckreinigung – Graupflege: Häufige Fragen

Druck ist ein Werkzeug, kein Ziel

Hochdruckreinigung – Graupflege – Druck ist ein Werkzeug, kein Ziel

Die Vorstellung, mehr Druck bedeute ein besseres Ergebnis, ist der Grund für die meisten Schäden durch Hochdruckreinigung. Was tatsächlich reinigt, ist die Kombination aus Druck, Wassermenge, Temperatur, Einwirkzeit und – bei hartnäckigen Auflagen – einem geeigneten Reiniger.

Was zu hoher Druck anrichtet

Auf Betonstein trägt er die Vorsatzschicht ab. Die Fläche sieht direkt nach der Reinigung gut aus, ist aber danach rau und offenporig – sie nimmt Schmutz schneller auf und verschmutzt sichtbar schneller als vor der Behandlung.

Auf Naturstein kann zu hoher Druck die Oberfläche sichtbar aufrauen, auf Fugenmörtel trägt er ihn ab, auf Holz reißt er die weichen Jahresringe aus. Deshalb stellen wir den Druck auf das ein, was die Fläche braucht, und arbeiten wo möglich mit einem Flächenreiniger.

Der Flächenreiniger arbeitet mit rotierenden Düsen unter geschlossener Haube, verteilt die Energie gleichmäßig und trägt deutlich weniger Fugenmaterial aus als ein direkt geführter Punktstrahl. Der Punktstrahl bleibt für gezielte Stellen – und wird geführt, nie stehen gelassen.

Heißwasser bei Fett, Öl und organischen Auflagen

Hochdruckreinigung – Graupflege – Heißwasser bei Fett, Öl und organischen Auflagen

Kaltes Wasser mit hohem Druck löst mechanisch. Warmes Wasser löst zusätzlich chemisch und physikalisch – es senkt die Viskosität von Fett und Öl, unterstützt die Wirkung des Reinigers und zerstört bei ausreichender Temperatur organische Beläge einschließlich ihrer Sporen.

Vor Gastronomiebetrieben, an Anlieferzonen, in Mülltonnenplätzen und bei Fettspuren auf Zufahrten ist Kaltwasser weitgehend wirkungslos: Es verteilt das Fett, statt es zu lösen. Dasselbe gilt für Kaugummi, der kalt praktisch nicht zu entfernen ist.

Wo Heißwasser den Ausschlag gibt

Beim Grünbelag ist die Temperatur der Grund dafür, dass das Ergebnis länger hält. Kaltwasser trägt die Oberfläche ab und lässt genug zurück, dass die Fläche binnen Monaten wieder zuwächst. Heißwasser zerstört auch das, was zurückbleiben würde.

Heißwasser ist allerdings nicht überall angebracht. An frisch verfugten Flächen, an manchen Kunstharzbelägen und in unmittelbarer Nähe von Bepflanzung ist Vorsicht geboten. Wir prüfen das im Rahmen der Probefläche und weichen aus, wo es angezeigt ist.

Beim Reinigereinsatz gilt das Sparsamkeitsgebot. Was in die Fläche eingebracht wird, muss anschließend wieder aufgenommen werden – sonst landet es in der Entwässerung. Wir setzen Reiniger gezielt an belasteten Stellen ein, nicht flächendeckend.

Was mit dem Schmutzwasser passiert

Hochdruckreinigung – Graupflege – Was mit dem Schmutzwasser passiert

Der Punkt, der in Angeboten am häufigsten fehlt und bei Kontrollen am ehesten auffällt: Reinigungswasser von befestigten Flächen ist nicht automatisch Regenwasser. Enthält es Öl, Fett, Reiniger oder abgetragenes Material in relevanter Menge, darf es nicht ungeklärt in die Kanalisation oder ein Gewässer gelangen.

Erst die Entwässerung klären, dann arbeiten

Wir prüfen vor jedem größeren Einsatz, wohin die Fläche entwässert: in die Schmutzwasserkanalisation, in eine Regenwasserkanalisation, in eine Versickerung oder direkt in ein Gewässer. Die Antwort fällt auf demselben Grundstück von Fläche zu Fläche unterschiedlich aus.

Wo es erforderlich ist, arbeiten wir mit Abschottung der Einläufe und Absaugung des anfallenden Wassers oder mit Vorabscheidung. Das Verfahren ist aufwendiger und muss im Angebot stehen; ein Angebot, das diesen Punkt nicht erwähnt, hat ihn in aller Regel nicht eingeplant.

Bei Ölverschmutzungen ist zusätzlich die Reihenfolge wichtig: Erst wird mit Bindemittel aufgenommen, was aufzunehmen ist, dann gereinigt. Wer direkt mit dem Hochdruckstrahl arbeitet, verteilt das Öl über die Fläche und in die Entwässerung.

Vorbereitung, Probefläche und Abnahme

Hochdruckreinigung – Graupflege – Vorbereitung, Probefläche und Abnahme

Eine Hochdruckreinigung ist eine Maßnahme mit sichtbarem Vorher-Nachher – und damit eine, bei der Erwartung und Ergebnis besonders leicht auseinanderfallen. Der Aufwand, das zu verhindern, liegt fast vollständig in der Vorbereitung.

Was vor dem ersten Strahl geklärt wird

Belagsart und Zustand, Fugenausführung, Entwässerungsführung, empfindliche Anschlüsse – Türen, Lüftungsöffnungen, Fassadendämmung, Elektrik im Bodenbereich –, Zugänglichkeit, Wasseranschluss und Stromversorgung.

Anschließend die Probefläche. Sie beantwortet zwei Fragen: Verträgt der Belag die vorgesehene Einstellung, und ist das erreichbare Ergebnis das, was Sie erwarten. Das kostet eine halbe Stunde und erspart im Zweifel die Diskussion über eine ganze Fläche.

Während der Arbeiten sichern wir den Bereich ab. Hochdruckstrahlen sind gefährlich, und der aufgeworfene Sprühnebel trägt gelöstes Material mit; Fahrzeuge, Fassaden und offene Fenster im Umfeld müssen geschützt oder freigehalten werden.

Zum Abschluss gehen wir die Fläche gemeinsam ab. Wir zeigen, was erreicht wurde, und benennen, was nicht zu beheben war und warum. Dazu kommt die Empfehlung für den Unterhalt: Eine grundgereinigte Fläche in regelmäßigem Turnus erreicht nie wieder den Zustand, der eine erneute Grundreinigung erfordert.

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