Laubbeseitigung – Graupflege
Die Laubsaison ist kein Termin, sondern ein Zeitraum – und genau daran scheitern die meisten Räumpläne. Die Stemweder Service GmbH & Co. KG räumt in Deutschland in mehreren Durchgängen über die gesamte Laubfallzeit und hält die Flächen damit durchgehend begehbar statt punktuell sauber.
Der Schwerpunkt liegt auf den Stellen, an denen Laub gefährlich wird: Treppen, Rampen, Gefällestrecken, Eingangsbereiche und schattige Flächen, auf denen es nicht abtrocknet. Diese Bereiche räumen wir bei jedem Durchgang zuerst und kontrollieren sie auch zwischen den Terminen.
Fordern Sie ein unverbindliches Angebot an. Wir sehen uns den Baumbestand an, legen die Zahl der Durchgänge fest und vereinbaren Zeitfenster, die wir witterungsabhängig nutzen.
Was umfasst Laubbeseitigung in Deutschland?
Laubbeseitigung in Deutschland umfasst folgende Leistungen:
- Räumung von Treppen, Rampen und Eingangsbereichen
- Einsatz von Kehrmaschine, Sauggerät und Handreinigung
- Beachtung der Betriebszeiten für Laubbläser
- Abtransport und fachgerechte Entsorgung des Laubs
- Einsatznachweis mit Datum und bearbeiteter Fläche
- Mehrere Räumdurchgänge über die gesamte Laubfallzeit
- Aufnahme von Laub auf Gehwegen, Höfen und Stellflächen
- Freihalten von Rinnen, Einläufen und Schlammfängen
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Laubbeseitigung – Graupflege: Häufige Fragen
Dachrinnen und Fallrohre gehören nicht zu unserer Leistung. Wenn uns bei der Arbeit auffällt, dass ein Fallrohr überläuft oder eine Dachrinne offensichtlich zugesetzt ist, melden wir das – auch wenn wir es nicht selbst beheben.
Die geplanten Durchgänge laufen über die Saisonpauschale, weil sie planbar sind. Zusatzeinsätze nach Sturm rechnen wir nach Aufwand ab, mit einer vereinbarten Schwelle, bis zu der wir ohne Rückfrage handeln.
Die Verkehrssicherungspflicht liegt beim Eigentümer; die Durchführung lässt sich an einen Dienstleister übertragen, die Auswahl- und Kontrollpflicht bleibt bei Ihnen. Wir dokumentieren jeden Durchgang mit Datum und Fläche, damit dieser Nachweis vorliegt, bevor er gebraucht wird.
Das hängt von Baumart und Witterung ab, üblicherweise von Oktober bis in den Dezember. Ein früher Frost lässt große Mengen auf einmal fallen, ein milder Herbst zieht den Vorgang in die Länge. Deshalb arbeiten wir mit Zeitfenstern statt mit festen Terminen.
Weil er über den Zustand der Flächen im Winter entscheidet. Was liegen bleibt, friert fest, wird bei Tauwetter zur Rutschfläche und behindert die Schneeräumung. Der Abschlussdurchgang ist die Übergabe an den Winterdienst und liegt oft erst Anfang Dezember.
Laub ist mehr als ein Sauberkeitsthema

Die Laubbeseitigung in Deutschland wird oft als Kosmetik eingeordnet und dann als Erstes gekürzt. Tatsächlich hängen daran drei Dinge, die jeweils teurer werden als die Räumung selbst: die Verkehrssicherheit, die Funktion der Entwässerung und der Zustand der Beläge.
Erstens die Rutschgefahr. Nasses Laub auf glattem Belag wirkt wie eine Schmierschicht, und weil es nicht als Gefahr wahrgenommen wird, gehen Menschen darüber, ohne den Schritt anzupassen. Die meisten Herbststürze passieren auf Treppen und Rampen.
Drei Folgen, wenn Laub liegen bleibt
Zweitens die Entwässerung. Laub wandert mit dem Wasser zum tiefsten Punkt und setzt Rinnen, Einläufe und Schlammfänge zu. Bemerkt wird das beim nächsten Starkregen – dann steht das Wasser auf der Fläche und sucht sich den Weg in Tiefgaragenzufahrten oder über Türschwellen.
Drittens der Belag selbst. Zersetztes Laub hinterlässt organisches Material in den Fugen; daraus wird im Frühjahr ein Keimbett für Bewuchs. Wer im Herbst gründlich räumt, hat im April spürbar weniger Wildkraut in den Fugen.
Diese drei Punkte hängen zusammen, und deshalb behandeln wir sie im selben Durchgang: räumen, Einläufe kontrollieren, Feinmaterial aufnehmen. Getrennt beauftragt kostet dasselbe Ergebnis ein Vielfaches.
Laubfall ist ein Zeitraum, kein Termin

Die verbreitetste Fehlplanung bei der Laubbeseitigung ist der eine große Räumtermin im November. Er trifft fast immer den falschen Zeitpunkt – entweder liegt danach noch die Hauptmenge auf der Fläche, oder es wurde so spät geräumt, dass das Laub bereits festgetreten und teilweise zersetzt ist.
Sechs bis acht Wochen, mehrere Durchgänge
Je nach Baumart und Witterung zieht sich der Laubfall über sechs bis acht Wochen. Ahorn, Linde, Platane und Eiche werfen zu unterschiedlichen Zeiten ab; ein Objekt mit gemischtem Baumbestand hat deshalb keinen klaren Höhepunkt, sondern eine lange Belastungsphase.
Die Witterung verschiebt die Planung jedes Jahr. Ein früher Frost lässt große Mengen auf einmal fallen, ein milder Herbst zieht den Vorgang in die Länge, Sturm konzentriert ihn auf zwei Tage. Wir behalten das im Blick und ziehen Termine vor oder verschieben sie – deshalb vereinbaren wir Zeitfenster statt Kalendertage.
Zusätzlich zu den geplanten Durchgängen fahren wir nach Sturmereignissen an. Das ist eine anlassbezogene Leistung, für die wir eine Schwelle vereinbaren, bis zu der wir ohne Rückfrage tätig werden.
Vom Laub zum Winterdienst: der Übergang

Die Laubsaison endet nicht mit dem letzten Blatt, sie geht in den Winterdienst über. Wie gut dieser Übergang vorbereitet ist, entscheidet darüber, wie aufwendig die Wintermonate in Deutschland werden – und wie sicher die Flächen in dieser Zeit sind.
Was vor dem ersten Frost erledigt sein muss
Die Flächen müssen geräumt sein. Festgetretenes Laub unter einer Schneedecke ist eine doppelte Rutschschicht und lässt sich mit dem Räumschild nicht mehr entfernen. Deshalb liegt der Abschlussdurchgang bewusst spät, auch wenn die Bäume da längst kahl sind.
Die Entwässerung muss frei sein. Tauwasser, das nicht abfließen kann, gefriert an Ort und Stelle wieder – bevorzugt dort, wo es sich sammelt, also an Rinnen, Rampen und Zufahrten. Eine zugesetzte Entwässerung erzeugt Glätte, die auch durch Streuen nicht dauerhaft zu beherrschen ist.
Und die Flächen müssen bekannt sein. Wo stehen Streugutbehälter, welche Zufahrten müssen freibleiben, wo kann geräumter Schnee zwischengelagert werden. Diese Fragen klären wir beim letzten Laubdurchgang, wenn ohnehin jemand vor Ort ist.
Technik, Lärmschutz und Entsorgung

Wie geräumt wird, hängt von Fläche, Menge und Umfeld ab. Auf großen offenen Flächen ist die Kehrmaschine mit Aufnahme das Mittel der Wahl, in Wohnlagen und beengten Bereichen sind Sauggerät und Besen oft die bessere Wahl – nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern auch wegen der Rahmenbedingungen.
Für Laubbläser und Laubsammler gelten in Wohngebieten nach der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung eingeschränkte Nutzungszeiten. Ein Einsatz um sieben Uhr morgens in einer Wohnanlage kommt damit nicht in Frage. Wir planen die Touren entsprechend und arbeiten außerhalb dieser Zeiten mit Besen, Kehrmaschine und Sauggerät.
Betriebszeiten für Laubbläser
Auf Flächen mit Splitt, Kies oder losem Fugenmaterial arbeiten wir grundsätzlich mit Sauggerät statt mit Bläser, weil der Bläser das Material mit austrägt. Das gilt auch für Beetflächen und Baumscheiben, wo ein Bläser die Mulchschicht wegträgt.
Das aufgenommene Laub transportieren wir ab. Wo es sinnvoll und gewünscht ist, führen wir es der Verwertung auf dem Grundstück zu – als Winterschutz auf Beetflächen oder als Materialsammlung in einer dafür vorgesehenen Ecke. Das spart Entsorgungskosten und hat gärtnerisch einen Nutzen.